Dr. Georg Stiendl F.E.B.U. Facharzt für Urologie

Geboren in Linz, wuchs ich in Linz und Leonding auf, und maturierte im BG/BRG Khevenhüllerstraße. Nach dem Bundesheer absolvierte ich das Studium der Humanmedizin in Innsbruck.
Mein beruflicher Werdegang:
30 Monate Turnus KH der Elisabethinen und UKH Linz | Ausbildung zum Facharzt für Urologie und Andrologie im KH der Elisabethinen Linz | Nationale Facharztprüfung 2015 | Europäische Facharztprüfung (F.E.B.U.) 2016

georg stiendl facharzt für urologieseit 2016 Oberarzt im Ordensklinikum Linz – Elisabethinen.

Meine Zusatzausbildungen:
Diplom für Notfallmedizin | Fortbildungsdiplom der ÖÄK | zahlreiche nationale und internationale Kongresse.
Die Behandlungen erfolgen nur nach Vereinbarung. Falls Sie den Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie diesen rechtzeitig abzusagen (mind. 48 Stunden vorher). Bei kurzfristiger Stornierung wird die Behandlung in Rechnung gestellt. Ich bin Wahlarzt, jeder Patient muss die Rechnung selbständig begleichen, in welcher Höhe eine Rückerstattung erfolgt, obliegt der jeweiligen Krankenkasse.
Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie mich telefonisch unter +43 (0) 664 / 24 68 915 oder per e-Mail: g.stiendl[at]haus-medicus.at bzw. über die Homepage.

Diese Informationen könnten für Sie wichtig sein:

mein Angebot
Aufklärungsgespräch mit Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.

Zeit: Mein größtes Anliegen ist es, Ihnen in der Wahlarztordination vor allem die Zeit zu bieten, die in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen zunehmend weniger vorhanden ist.

Vorsorgemedizin: Es geht nicht nur um die Früherkennung des Prostatakrebses, der die häufigste Krebserkrankung des Mannes darstellt. Es geht auch beispielsweise um Entdecken von Harnabflussstörungen, häufig durch gutartige Prostatavergrößerung verursacht, die zu schwerwiegenden Folgen (z.B. chronische Nierenschäden, etc.) führen können. Potenzstörungen können Zeichen chronischer Herz/Keislauferkrankungen sein. Hier kann der Urologe als Schnittstelle mit anderen Fachrichtungen dienen.

Tumordiagnostik, – behandlung, – nachsorge: Viele Menschen sind von urologischen Tumorerkrankungen betroffen. Dazu zählen Krebserkrankungen von Niere, Harnleiter, Blase, Prostata, Hoden, Penis oder Harnröhre. Früherkennung, optimale Behandlung und konsequente Nachbehandlung sind unabdingbar. Eventuell erforderliche zusätzliche Untersuchungen und Behandlungen können im Ordensklinikum Linz/Elisabethinen angeboten werden (u.a. 3D-laparoskopische radikale Prostatektomie, 3D-laparoskopische Nephrektomie oder Nierentumorenukleation, Zystektomie, TUR-Blase, Ablatio testis,…).

Infektionen des Urogenitaltraktes: Nicht nur der „klassische HWI“- die Blasenentzündung der Frau, sämtliche Entzündungen beider Geschlechter aus diesem Formenkreis (Entzündungen an Nieren, Blase, Prostata, Harnröhre, Hoden, Nebenhoden), insbesonders, wenn es sich um chronisch wiederkehrende Leiden handelt, sollten gewissenhaft abgeklärt werden. Oft ist schon ein ausführliches Anamnesegespräch sehr hilfreich.

Diagnose mit Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.

Steinleiden: Das Lebenszeitrisiko einen Nierenstein zu entwickeln liegt in Österreich bei bis zu 5%. Das Wiederholungsrisiko, wenn jemand bereits einen Stein hatte, bei bis zu 60%. Deshalb ist eine konsequente Behandlung und Nachsorge unerlässlich. Sämtliche erforderlichen modernen Therapiemöglichkeiten (ESWL, starre und flexible Harnleiterspiegelung, perkutane Litholapaxie, laparoskopische Steinentfernung) können im Ordensklinikum Linz/ Elisabethinen angeboten werden.

Inkontinenz: Harnverlust von Männern und Frauen im Alter oder auch nach Operationen, wie z.B. nach radikaler Prostatektomie muss nicht von Dauer sein. Konservative Maßnahmen und schonende Eingriffe können vielfach Linderung verschaffen.

Erektionsstörungen: Diese können durch eine Gefäßerkrankung bedingt sein, aber auch durch zahlreiche Medikamente beeinflußt sein. Häufig treten Erektionsstörungen nach radikaler Prostatektomie auf, wo die Erektionsnerven beschädigt werden können. Lebensstilmodifikation, aber auch Medikamente, wie PDE5 Hemmer können helfen, sowie passive Erektionshilfen oder durch den Patienten selbst direkt in den Schwellkörper eingebrachte Prostaglandine können zu einer zufriedenstellenden Erektion führen.

Vasektomie: Sollte die Familienplanung abgeschlossen sein, kann in schonender Art und Weise in lokaler Betäubung mit Durchtrennung der Samenleiter eine zuverlässige Empfängnisverhütung erreicht werden. Nach der Vasektomie ist für einige Wochen noch eine Zeugungsfähigkeit gegeben, deshalb wird nach wenigen Wochen eine mikroskopische Untersuchung des Ejakulates durchgeführt, um die Zeugungsunfähigkeit zu bestätigen. Eine Rückoperation mittels Vasovasostomie in Allgemeinnarkose ist grundsätzlich möglich. Der Erfolg kann allerdings nicht garantiert werden.

Zweitmeinung: Sie fühlen sich unzureichend informiert über Ihre urologische Erkrankung? Haben Sie Zweifel an angebotenen Behandlungsoptionen? In meiner Ordination haben wir ausreichend Zeit, alle Aspekte ausführlich zu besprechen. 

Vasektomie

Vasektomie Der Film Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.
Verhütung muss nicht „Frauensache“ sein.
Die Vasektomie ist eine kostengünstige, einfache , schnelle und vor allem sichere Methode der Empfängnisverhütung. Der Eingriff wird in lokaler Betäubung durchgeführt und ist damit nahezu schmerzfrei. Er bewirkt, dass sich im Samenerguss keine Samenfäden mehr befinden. Es bestehen keinerlei Auswirkung auf die Orgasmusfähigkeit, oder den Hormonhaushalt.
In Österreich muss gesetzlich das 25. Lebensjahr vollendet sein. Der Kinderwunsch sollte abgeschlossen und der Eingriff reiflich überlegt sein. Befindet man sich in einer Beziehung, sollte die Partnerin einverstanden sein. Eine 100% Garantie, dass der Eingriff erfolgreich ist, gibt es nicht.
Anschließend dauert es etwa 20 bis 25 Ejakulationen, bis die letzten Samenfäden aus der Samenflüssigkeit verschwunden sind. Solange sollte ein alternatives Verhütungsmittel verwendet werden. Das wird nach 2 und 4 Monaten mittels Spermiogramm überprüft. Dabei wird die Samenflüssigkeit unter dem Mikroskop untersucht.
Wenn sich die Lebensumstände gravierend ändern, besteht grundsätzlich die Möglichkeit die Vasektomie operativ rückgängig zu machen. Die Erfolgsraten liegen bei 60 bis 80 %, nehmen aber mit den Jahren ab.

Sicherheit: Der Pearl-Index beträgt 0,1, Lediglich 1 von 1000 Paaren, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, werden ungewollt schwanger. Damit zählt die Vasektomie zu den sichersten Verhütungsmethoden.
Vasektomie mit Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.

 

Durchführung: No-Scalpel-Vasektomie in lokaler Betäubung: 1 bis 2 kleine Hautöffnungen am Hodensack reichen aus, beide Samenleiter freizulegen und ein etwa 1 cm langes Stück zu entfernen. Die Enden werden sorgfältig verödet. Anschließend ist meist nicht einmal eine Hautnaht vonnöten, ein Pflaster oder Steristrips sind in der Regel ausreichend. Insgesamt dauert der Eingriff dauert zwischen 20 bis 40 min.

 

 

Unerwünschte Komplikationen: Diese sind sehr selten, in der Regel gut beherrschbar und machen nur extrem selten einen Spitalsaufenhalt notwendig. Im Rahmen des Beratungsgespräches werde ich ausführlich darauf eingehen.

Mögliche Komplikationen:

  • Schmerzen: sind in der Regel mit gängigen Schmerzmitteln gut beherrschbar.
  • Blutungen, Bluterguss im Skrotum : heilen meist innerhalb von Tagen von selbst ab, extrem selten ist eine Behandlung im Krankenhaus notwendig
  • Infektion der Haut, noch seltener mit Beteiligung des Nebenhodens oder Hodens: sind mit einem Antibiotikum gut behandelbar. Extrem selten kann eine Blutvergiftung auftreten, die stationär behandelt werden muss.
  • Allergische Reaktion auf das lokale Betäubungsmittel :ist extrem selten
  • Narbe: meist ist nach wenigen Wochen nichts mehr zu sehen. Ganz selten bleibt eine störende Narbe, die gegebenenfalls mit einem Korrektureingriff behandelt werden kann.
  • Wucherung: ganz selten können ins Gewebe ausgetretene Samenfäden kleine Granulome bilden. Wenn diese stören, kann dies ebenfalls korrigiert werden.
  • Verletzung der Blutversorgung des Hodens tritt extrem selten auf und kann zu einer Schrumpfung des Hodens führen.
  • Wiedererlangung der Zeugungsfähigkeit: in ca 0,4 bis 0,8 % können die Enden, meist durch eine entzündliche Reaktion wieder zusammenfinden und rekanalisieren, wodurch selten die Zeugungsfähigkeit wieder hergestellt werden kann.

Kosten: Die Kosten für den Eingriff inklusive ausführlichem Beratungs-und Aufklärungsgespräch und 2 anschließenden Spermiogrammen nach 2 und 4 Monaten bewegen sich im Oberösterreichischen Schnitt. Verglichen mit vielen kostenintensiven und körperlich oft belastenderen Verhütungsmethoden der Frau, hat sich der Eingriff meist nach 1 bis 3 Jahren schon amortisiert.

Vor dem Eingriff:

  • Ausführliches Beratungsgespräch in meiner Ordination
  • Intimrasur am Vortag, nicht unmittelbar davor
  • Essen und trinken ist möglich

Nach dem Eingriff:

  • Schonung des Hodens und keine anstrengende sportliche Aktivitäten für wenige Tage
  • Arbeiten ist am Folgetag möglich
  • Selbstständig nach Hause fahren ist möglich
  • Geschlechtsverkehr ist prinzipell nach kurzer Schonung ab sofort möglich, jedoch zunächst mit Verhütung
  • Spermiogramme nach 8 und 16 Wochen, sobald keine Samenfäden mehr nachweisbar sind ist sorgenfreier ungeschützter Verkehr möglich

Ich freue mich, Sie in meiner Ordination zu einem Beratungsgespräch begrüßen zu dürfen.

Untersuchungen

Ultraschall mit Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.
Ultraschalldiagnostik: ein modernstes Ultraschallgerät steht in der Praxis zur Verfügung.

Harnuntersuchungen, Blutuntersuchungen, Abstriche können in der Praxis durchgeführt werden und werden zur Auswertung nach extern versandt.

Für radiologische Untersuchungen, wie Röntgen, CT oder MRT werden Sie gegebenenfalls an entsprechende Einrichtungen überwiesen.

Weiterführende Urologische Spezialuntersuchungen können im Ordensklinikum Linz/Elisabethinen angeboten werden.

Operationen
Vasektomie mit Dr. Georg Stiendl F.E.B.U.

Sämtliche Operationen des urologischen Leistungsspektrums mit Ausnahme von Kindern unter 14 Jahren können im Ordensklinikum Linz/ Elisabethinen angeboten werden. Dazu zählen:

laparoskopische Eingriffe an Nieren, Harnleiter, Prostata, Blase.

Offen chirurgische Eingriffe an Hoden, Penis, Harnröhre, Kontinenzapparat.

Endourologische Eingriffe bei gutartiger Prostatavergrößerung, oberflächlichem Blasenkrebs, Steinerkrankungen der Blase und des oberen Harntraktes.

Vasektomie: kann in lokaler Betäubung in der Ordination durchgeführt werden. Sollte die Familienplanung abgeschlossen sein, kann in schonender Art und Weise in lokaler Betäubung mit Durchtrennung der Samenleiter eine zuverlässige Empfängnisverhütung erreicht werden. Nach der Vasektomie ist für einige Wochen noch eine Zeugungsfähigkeit gegeben, deshalb wird nach wenigen Wochen eine mikroskopische Untersuchung des Ejakulates durchgeführt, um die Zeugungsunfähigkeit zu bestätigen. Eine Rückoperation mittels Vasovasostomie in Allgemeinnarkose ist grundsätzlich möglich. Der Erfolg kann allerdings nicht garantiert werden.

Rückerstattung

Wahlärzten steht es prinzipiell frei, ihre Honorare frei zu gestalten – es besteht kein Vertrag mit den jeweiligen Versicherungsträgern. Sie sind an keine vorgegebenen Tarife gebunden – gegebenenfalls gibt es Empfehlungstarife der Ärztekammer. Sie bezahlen das Honorar in bar, Bankomat oder per Erlagschein und erhalten einen Teil der Kosten von ihrem Krankenversicherungsträger erstattet. Versicherte, die einen Wahlarzt aufsuchen, haben Anspruch auf Ersatz jener Behandlungskosten den ihr Krankenversicherungsträger einem Vertragsarzt in diesem Fall zahlen würde. Dies können fallweise bis zu 80 Prozent sein und die 20 Prozent werden seitens der Versicherungsträger für den erhöhten Verwaltungsaufwand (Bearbeitung, Prüfung und Anweisung) im Vergleich zum Vertragsarzt abgezogen. Es gibt jedoch auch limitierte Leistungen der Kassen, für die Sie weniger als 80 Prozent erhalten. Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass wir keinen Einfluß auf die Kostenrückerstattung seitens Ihres Versicherungsträgers haben. Keine Rückerstattung durch die jeweilige Krankenkasse erfolgt, wenn der Versicherte im selben Abrechnungszeitraum zusätzlich einen Vertragsarzt oder einen weiteren Wahlarzt des gleichen Fachgebietes in Anspruch genommen hat. So funktionierts: -die Originalhonorarnote mit einer Bestätigung, dass Sie den Betrag auch bezahlt haben. -detaillierte Angaben zur Diagnose und den einzelnen erbrachten ärztlichen Leistungen -Ihre persönlichen Daten oder jene der Mitversicherten (Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer) -Behandlungsdatum -Ausstellungsdatum der Rechnung -Rechnungsbetrag -Unterschrift und Stempel der Ärztin oder des Arztes -Angaben zu Ihrer Bankverbindung (Kontonummer und Bankleitzahl) und Ihre Adresse für die Überweisung des Betrages Bitte informieren Sie sich bei mir im vorhinein über die vorraussichtliche Höhe des Honorars.