Dr. Hendrik de Vries Facharzt für Orthopädie & Traumatologie | Unfallchirurgie

Geboren und aufgewachsen in den Niederlanden, habe ich nach erfolgreich abgeschlossenem Studium der Humanmedizin in Groningen, Niederlande, die Ausbildung für Orthopädie und Traumatologie an der Universitätsklinik Salzburg absolviert. Seit Anfang 2020 bin ich Teil des Teams im UKH Linz.
Ich freue mich jetzt auch als Wahlarzt Ihnen zur Verfügung zu stehen.
Ich biete eine umfassende orthopädische und unfallchirurgische Behandlung nach aktuellstem Wissensstand. Mein Spezialinteresse gilt der Handchirurgie.

georg stiendl facharzt für urologie

Die Behandlungen erfolgen nach telefonischer oder schriftlicher (E-Mail) Terminvereinbarung:
unter +43 (0) 664 / 92 56 197 oder per e-Mail: h.devries[at]haus-medicus.at bzw. über die Homepage. Die Behandlung bei einem Wahlarzt wird nur teilweise von der Krankenkasse vergütet. Wie hoch die Rückerstattung ist, obliegt Ihrer Krankenkasse. Fall Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich um rechtzeitige Annullierung oder Verschiebung (mindestens 48 Stunden vorher). Ansonsten muss ich Ihnen mein Grundhonorar in Rechnung stellen.

Diese Informationen könnten für Sie wichtig sein:

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Mein Angebot Dr. Hendrik de Vries

Zeit: Als Wahlarzt habe ich die Möglichkeit, mich in einem angemessenen Zeitraum detailliert mit meinen Patienten zu befassen. Es werden ein ausführliches Gespräch über die medizinische Vorgeschichte (Anamnese) sowie eine genaue körperliche Untersuchung durchgeführt. Falls nötig erfolgt die Überweisung zur weiteren Diagnostik (z.B. Röntgen, MRI, Blutabnahme, etc.). Sie als Patient stehen im Mittelpunkt und ich nehme mir gerne die Zeit um Ihre Fragen zu beantworten und die Krankheitsbilder genau zu erklären. Notwendige Operationen führe ich im UKH Linz oder in meiner Ordination durch.

Gelenkbeschwerden: Fast 50% aller Erwachsenen über 45 Jahre leiden unter Gelenkschmerzen. Häufige Ursachen sind Arthrose (Abnützung), akute Entzündungen (Arthritis) oder auch Verletzungen der Strukturen innerhalb des Gelenks. Weiters entstehen Gelenkschmerzen oft durch Verletzungen beim Sport oder der Arbeit.
Eine rasche Diagnose ermöglicht eine frühzeitige Behandlung und verhindert somit die Umwandlung einer akuten Verletzung in chronische Schmerzen.

Wirbelsäule: Wirbelsäulenbeschwerden gehören zu den häufigsten und meist belastenden orthopädischen Problemen im Alltag. Viele Operationen an der Wirbelsäule können mit frühzeitiger Therapie, basierend auf dem aktuellsten Wissensstand, vermieden oder zumindest hinausgezögert werden. Zum Behandlungsspektrum bei Wirbelsäulenbeschwerden gehören unter anderem Infusionstherapie, adäquate Schmerztherapie, Korrektur von Fehlhaltung mittels Einlagen und Physiotherapie.

Sporttraumatologie: Um späteren Gelenkschäden vorzubeugen ist eine rasche Diagnose mit entsprechender Therapie wichtig. Durch eine klinische Untersuchung und eventuell ergänzende Diagnostik (z.B. Ultraschall (in der Ordination) oder Röntgen, MRI) kann in den meisten Fällen eine adäquate Therapie eingeleitet werden.

Handchirurgie: Ich biete ein breites Spektrum an Operationen der Hand an. Je nach Aufwand und Allgemeinzustand des Patienten (relevanten Patientenfaktoren), führe ich Operationen an der Hand oder am Handgelenk im UKH Linz oder in der Ordination durch. Für eine ausführlichere Erklärung s.u. Handchirurgie.

Kinderorthopädie (ausgenommen Säuglinge): Fehlstellungen, Verletzungen oder genetisch bedingte Gelenkerkrankungen können bei ausbleibender Diagnose bzw. Behandlung bei Kindern zu Gelenkbeschwerden im Erwachsenenalter führen. Daher setze ich auf rasche Diagnostik und Behandlung sowie regelmäßige Kontrollen der Effektivität meiner Behandlung.

Symptomatische Behandlung bei rheumatologischen Erkrankungen: Trotz Einnahme von antirheumatischen Medikamenten kann diese Erkrankung fortschreiten und starke Probleme im Alltag verursachen. Physiotherapie, Schienenbehandlung und in ausgewählten Fällen eine operative Behandlung gehören hier zu den Möglichkeiten.

Weiterbehandlung bzw. Kontrolle nach Erstbehandlung im Krankenhaus: Falls Sie primär im Krankenhaus in Behandlung waren und Sie hier nicht weiterbehandelt werden können oder wollen, begleite ich Sie gerne bei der Weiterbehandlung.

Zweitmeinung: Unausführliche Erklärungen, komplexe Symptomatik, lange Krankengeschichte, unterschiedliche Meinungen von behandelnden Ärzten; welchen Grund Sie auch haben, gerne stehe ich Ihnen für eine Zweitmeinung zur Verfügung.

Handchirurgie
Karpaltunnelsyndrom (KTS)Schnellender Finger / Daumen (Triggerfinger)Dupuytren KontrakturUnfallfolgenArthrose

Das KTS ist mit Abstand das häufigste Engpasssyndrom eines Nervs. Es betrifft circa 3-10% der erwachsenen Bevölkerung. Körperlich Arbeitende sind 3-7 mal häufiger betroffen, Frauen 3 mal häufiger als Männer.
Bei einem KTS liegt eine Druckschädigung des Nervus medianus im Karpalkanal vor, welche durch verschiedene Erkrankungen, Belastung oder Ereignisse (z.B. Unfall, Hormonschwankungen) verursacht werden können. Eine genetische Veranlagung wird ebenso vermutet. Ausgelöst wird das Syndrom durch eine Volumenvermehrung des Tunnelinhaltes (z.B. Entzündung der dort vorhandenen Sehnenscheiden) oder vermehrten Druck von außen (z.B. bei einem Bruch im Bereich des Handgelenks).

Symptome:
-Einschlafen der Hände, vor allem nachts oder ausgelöst durch Tätigkeiten mit abgewinkelter Hand (Radfahren, Motorradfahren, Zeitung lesen, telefonieren).
-Verbesserung der Beschwerden durch Schütteln der Hände oder Reiben der Finger.
– Anfangs treten die Beschwerden im Intervall auf, bei Fortschreiten des Syndroms kann es zu permanenten Missempfindungen (Kribbeln, Taubheit) kommen.
– Im Endstadium tritt ein Muskelschwund am Daumenballen auf.
– Kann zusammen mit einem schnellenden Finger auftreten (20%)

Um eine sichere Diagnose stellen zu können sind zusätzliche Untersuchungen im Sinne einer Bildgebung (Röntgen, MRI) und/oder eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit notwendig.
Je nach Dauer und Ausprägung der Beschwerden und abhängig von den Ergebnissen der durchgeführten Diagnostik, besteht die Behandlung aus entzündungshemmenden Medikamenten und Schienenbehandlung bis zur Operation.

Hierbei handelt es sich um eine durch Enge bedingte Blockade (durch ein sogenanntes Ringband) der Beugesehnen von Finger oder Daumen. Die Überwindung des Widerstands führt zur impulsiven Streckung des Fingers oder Daumens, die als Schnellen oder Schnappen imponiert.

Der schnellende Finger oder Daumen tritt circa 6 mal häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Der Altersgipfel liegt zwischen 55 und 60 Jahren, die Erkrankung kann jedoch in jedem Alter vorkommen. Die Beteiligung mehrerer Finger ist nicht ungewöhnlich.

Der schnellende Finger oder Daumen kann z.B. durch Gicht, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Nierenerkrankungen oder rheumatoide Arthritis verursacht werden oder ohne bekannte Grunderkrankung auftreten. Vermutet wird, dass die Ursache in einer wiederkehrenden erhöhten Belastung in der Hohlhand zu finden ist, wie z.B. beim Schweißen, ständiger Arbeit mit der Hand (Mechaniker, Handwerker, Bauer, etc.) oder bei bestimmten Sportarten (z.B. Tennis, Hockey).

Symptome:
– Schnellender Finger oder Daumen
– Druckschmerzen oder Schmerzen bei Belastung im Bereich des Gelenks zwischen Mittelhand und Grundglied
– Tastbare Knoten im Bereich der Hohlhand.

Für die Diagnosestellung reicht grundsätzlich die körperliche Untersuchung und Anamnese. Um Begleiterkrankungen auszuschließen wird in manchen Fällen eine Röntgenaufnahme oder ein Ultraschall durchgeführt.
Die Behandlung erfolgt je nach Dauer und Intensität der Beschwerden mittels Infiltration oder Operation (Ringbandspaltung in örtlicher Betäubung).

Die Dupuytren Kontraktur ist eine gutartige Bindegewebswucherung (Fibromatose) der Sehnenplatte in der Hohlhand und des bindegewebigen Halteapparates der Haut in der Hohlhand.
Die Erkrankung wird durch typische Knoten- und Strangbildung gekennzeichnet. Die Schrumpfungstendenz dieses Bindegewebes führt zu einer zunehmenden Beugekontraktur der Finger oder des Daumens mit dazugehörigem Funktionsverlust.
Die Inzidenz liegt bei 3-10%, wobei Frauen 2-10 mal häufiger betroffen sind. Dieser Unterschied verringert sich mit zunehmendem Alter.
Ursache für die Erkrankung sind eine genetische Prädisposition und möglicherweise eine erhöhte Belastung im Laufe des Lebens. Auch Diabetes mellitus, Epilepsie, Alkoholismus und Nikotinkonsum werden mit der Erkrankung in Verbindung gebracht:

Symptome:
– Knoten in der Hohlhand
– Stränge in der Hohlhand
– Zunehmende Einschränkung der Streckfähigkeit bei normaler Beugung
– Hauteinziehung
– Meistens schmerzfrei
– Kommt auch an der Fußsohle vor (Ledderhose Erkrankung)

Die Anfangsphase kann durch eine Dehnung der betroffenen Beugesehnen (manuelle Distraktion), ein Tragen eines Spezialhandschuhs in der Nacht oder eine Infiltration mit Kortison behandelt werden.
Die Entscheidung zur Operation wird vorsichtig gestellt, da es häufig zu einem Wiederkehren der Beschwerden kommt. Bei gegebener Indikation bevorzuge ich die offene Fasziektomie. Dieser Eingriff ist aufwendig aber komplikationsarm im Vergleich zu alternativen Operationen und weist die niedrigste Rezidivrate vor.

Alte oder frische Verletzungen werden diagnostiziert und je nach Verletzung wird, nach ausführlicher Befundbesprechung, eine adäquate Therapie durchgeführt (Ruhigstellung, Physiotherapie oder Operation).

Rückerstattung

Wahlärzten steht es prinzipiell frei, ihre Honorare frei zu gestalten – es besteht kein Vertrag mit den jeweiligen Versicherungsträgern. Sie sind an keine vorgegebenen Tarife gebunden – gegebenenfalls gibt es Empfehlungstarife der Ärztekammer.

Als Patient bezahlen Sie für die erbrachten Leistungen das Honorar in bar, mit Bankomatkarte oder per Erlagschein und erhalten einen Teil der Kosten von Ihrem Krankenversicherungsträger erstattet. Versicherte, die einen Wahlarzt aufsuchen, haben Anspruch auf Ersatz jener Behandlungskosten, den ihr Krankenversicherungsträger einem Vertragsarzt in diesem Fall zahlen würde. Dies können fallweise bis zu 80 Prozent sein. Ich möchte Sie auch darauf hinweisen, dass ich keinen Einfluss auf die Kostenrückerstattung seitens Ihres Versicherungsträgers habe. Keine Rückerstattung durch die jeweilige Krankenkasse erfolgt, wenn der Versicherte im selben Abrechnungszeitraum zusätzlich einen Vertragsarzt oder einen weiteren Wahlarzt des gleichen Fachgebietes in Anspruch genommen hat. So funktionierts: -die Originalhonorarnote mit einer Bestätigung, dass Sie den Betrag auch bezahlt haben. -detaillierte Angaben zur Diagnose und den einzeln erbrachten ärztlichen Leistungen -Ihre persönlichen Daten oder jene der Mitversicherten (Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer) -Behandlungsdatum -Ausstellungsdatum der Rechnung -Rechnungsbetrag -Unterschrift und Stempel der Ärztin oder des Arztes -Angaben zu Ihrer Bankverbindung (Kontonummer und Bankleitzahl) und Ihre Adresse für die Überweisung des Betrages

Bitte informieren Sie sich bei mir im vorhinein über die voraussichtliche Höhe des Honorars.